Ökologische Wachstumsgrenzen: Die Notwendigkeit eines Systemwechsels im Umgang mit natürlichen Ressourcen

Lutter, S. und Giljum, S. (2009)
In: Wissenschaft & Umwelt Interdisziplinär. 13, 12-21.

Abstract
Die Ressourcengrundlagen unserer Gesellschaft laufen ernsthaft Gefahr, überbeansprucht zu werden oder gar zu kollabieren. Nicht erneuerbare Ressourcen wie Öl oder einzelne Metalle werden in absehbarer Zeit knapp oder gänzlich versiegen. Erneuerbare Ressourcen wie Böden, Wälder und Wasser sind bereits übernutzt. Für die von Rohstoffi mporten abhängige westliche Welt ist es nicht nur aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ratsam, die immer deutlicher zutage tretenden Wachstumsgrenzen zu respektieren und den Ressourcenverbrauch drastisch zu senken. Auch die sich verschärfenden weltweiten (teils gewalttätigen) Verteilungskonflikte, verursacht durch den Hunger nach (nicht) erneuerbaren Ressourcen aus den Ländern des „globalen Südens“ und durch den damit verbundenen weltweiten Export von Umweltzerstörung, fordern rasche und wirksame Strategien der Begrenzung.

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Highlight: Ernährung


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