Working Paper 13: Ressourcenverbrauch und Ressourcenproduktivität in Afrika

Die Konferenz über Handel und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCTAD) veröffentlichte vor kurzem den neuen “Economic Development in Africa Report 2012″. Im Report geht es vor allem um das Dilemma, dringend benötigtes Wirtschaftswachstum zu erreichen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Afrika verursacht zwar global gesehen nur einen kleinen Anteil des Ressourcenverbrauchs, dieser steigt aber aufgrund des Wachsens materialintensiver Sektoren rasant an.

Eines der Background Papers, auf denen der UNCTAD-Report basiert, ist die von SERI und Monika Dittrich gemeinsam entwickelte Studie “Ressourcenverbrauch und Ressourcenproduktivität in Afrika”. Der UNCTAD-Report verwendet einen großen Teil unserer Ergebnisse wie zB Daten und Analysen des nationalen Pro-Kopf-Materialkonsums, der von 5,6 Tonnen im Jahr 1980 auf 5,3 Tonnen im Jahr 2008 gesunken ist. In den letzten drei Jahrzehnten haben die afrikanischen Länder ihr absolutes Handelsvolumen nahezu verdoppelt. Das relative Handelsvolumen ist, verglichen mit anderen Weltregionen, jedoch gesunken. Der Kontinent Afrika war Nettoexporteur von Materialien im Ausmaß von ca. 409 Mio. Tonnen im Jahr 2008, hauptsächlich nicht-erneuerbare Rohstoffe, Metalle und nichtmetallische Mineralien. Unter den Nettoimporten lag Biomasse an erster Stelle.

SERI stellt jetzt die Hintergrund-Studie als Working Paper vor, um eine Diskussion über die Entwicklung des Ressourcenverbrauchs in Afrika anzuregen.

Das SERI Working Paper Nr. 13 ist hier (auf Englisch) verfügbar.

Der “Economic Development in Africa Report 2012” von UNCTAD befindet sich hier.

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