Globale Landnachfrage der Türkei

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Diese Studie untersuchte den Bedarf landwirtschaftlicher Flächen der Türkei, den sogenannten Landfußabdruck. Dabei wurde durch die Anwendung eines globalen Wirtschaft-Umweltmodells festgestellt, wie viel Land direkt und indirekt notwendig ist um die türkische Endnachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten zu decken.

Die Landwirtschaft ist mit vielen Herausforderungen konfrontiert die die globale Nahrungsversorgung gefährden; dazu gehören: eine wachsende Weltbevölkerung, sich verändernde Ernährungsgewohnheiten (dies spiegelt sich vor allem in der steigenden Nachfrage nach Fleisch wieder) und durch Bodendegradation und Klimawandel verursachte zurückgehende Ernteerträge. Um die Nachfrage decken zu können werden in vielen Weltregionen land- und forstwirtschaftliche Produkte verstärkt importiert und das globale Handelsvolumen steigt rapide an. Die meisten industrialisierten Länder sind in hohem Grad von fruchtbarem Land in anderen Weltregionen abhängig. Diese Studie untersuchte die globale Landnachfrage der Türkei, gemessen durch den Landfußabdruck. Durch die Anwendung eines globalen Wirtschaft-Umwelt-Modells beschreibt der Landfußabdruck jenes Land, welches direkt und indirekt notwendig ist um die Endnachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten zu decken.

Fragestellungen, die mit diesem Projekt beantwortet wurden, sind:
• Trends in der Produktion und dem Handel mit landwirtschaftlichen Gütern in der Türkei 1997-2007
• Wie viel Land ist in türkischen Importen und Exporten enthalten und wie groß sind die abgeleiteten physischen Handlungsbilanzen in Bezug auf Land?
• Lassen sich für einzelne Produktgruppen Importabhängigkeiten feststellen?
• Welche Produktgruppen sind für den größten Anteil an Handel und Konsum von Landressourcen verantwortlich?
• Welche Weltregionen sind durch die türkische Endnachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten betroffen?
• Wie groß ist der Landfußabdruck der Türkei im Vergleich zu anderen Ländern und Regionen?
• Welche Trends lassen sich aus den Ergebnissen von 1997 und 2007 ableiten?

Diese Studie wendete multi-regionale Input-Output (MRIO) Analyse an, um den direkten und indirekten Bedarf an Land zu ermitteln, der durch den Konsum von landwirtschaftlichen Produkten entsteht. MRIO ist eine Methode, welche durch mehrere Forschungsgruppen auf der ganzen Welt entwickelt wurde um die internationalen Umweltauswirkungen von wirtschaftlicher Entwicklung und Handel messen zu können. Bis jetzt wurde die MRIO Analyse hauptsächlich zur Berechnungen des CO2 Fußabdrucks eingesetzt.

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    • Mai 2012- Juli 2012

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    Highlight: Ernährung


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