Schweinefleischproduktion in Österreich – Klimaauswirkungen und Ressourceneffizienz

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Die Ziele dieses Projekts waren die Untersuchung der typischen österreichischen Schweinefleischproduktion (AMA Schweinefleisch) mit konkreten, aktuellen Zahlen der österreichischen Produktionsrealität und die Identifikation der größten Stellhebel in der Prozesskette. Außerdem wurden in Szenarien die Unterschiede der AMA Schweinefleischproduktion zu BIO AUSTRIA und Gustino Stroh Schweinefleischproduktion unter zu Hilfename des SERI-Umweltindikatorensets dargestellt

Basierend auf den Erkenntnissen einer für die Spar Österreichische Warenhandels-GmbH durchgeführten Studie zur Nachhaltigkeit des Unternehmens wurde SERI beauftragt, eine wissenschaftliche Analyse der Schweinefleischproduktion durchzuführen und die Ergebnisse mit internationalen, den EU Raum betreffenden Studien zu vergleichen.

Ziel war es, die österreichische Produktionsrealität mit aktuellen Zahlen abzubilden. Dafür wurden von Beginn an Experten für die Schweinefleischproduktion in das Projekt eingebunden. Experten des Verbands landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten (VLV), BIO AUSTRIA und der Universität für Bodenkultur Wien haben an der Studie mitgewirkt.

Verschiedene Schweinefleischproduktionsarten (AMA, BIO AUSTRIA und Gustino Stroh) wurden untersucht und die unterschiedlichen Umweltverbräuche und Treibhausgasemissionen mittels Szenarienberechnungen 1kg Schweinefleisches quantitativ dargestellt, um den Einfluss der jeweiligen Produktionsart herauszufinden.

In der Studie wurden die ökologischen Vorteile der in Österreich gängigen Kreislaufwirtschaft und der Futtermitteleigenproduktion im Vergleich zur Schweinefleischproduktion in Holland, England, Deutschland und Dänemark deutlich ersichtlich.

Der wesentliche Ansatzpunkt zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in der Schweinefleischproduktion ist die Forcierung der europäischen Futtermittelproduktion, denn gerade bei unerlässlichen Eiweißkomponenten wie Soja sind die Klimaeffekte durch importierte Futtermittel enorm. Aus diesem Grund trägt die Sojaproduktion zu rund 80% der Treibhausgasemissionen der AMA Schweinefleischproduktion bei. Damit stellt Importsoja den größten Stellhebel dar. Die Umstellung auf regional produziertes Soja würde zur Folge haben, dass die CO2e Emissionen von 1 kg Schweinefleisch um etwa 50% auf 1,8 kg CO2e reduziert werden könnten. Weitere Verbesserungsmaßnahmen können im Wirtschaftsdüngermanagement (Festmistsysteme statt Güllesysteme) und im Energiebereich (Nutzung erneuerbarer Energieträger, Energieeffizienz durch Kistensysteme und Außenklimaställe) umgesetzt werden.

Die Executive Summary sowie den Projektberichtkönnen Sie hier oder auf der Website der Spar Österreichische Warenhandels-GmbH herunterladen.

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    • April 2010 – November 2010

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    Highlight: Ernährung


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