Ressourcennutzung in industrieller Entwicklung

Eine Analyse von Mustern und Trends in der Ressourcenutzung und Ressourceneffizienz von Schwellen- und Entwicklungsländern in den letzten 25 Jahre

Das Ziel dieses Projektes für die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO) ist die Bereitstellung und Analyse von Daten zur Ressourcennutzung und Ressourceneffizienz in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern. In vielen Industrieländern wurden in den letzten 10 Jahren von statischen Ämtern zunehmend Daten und Indikatoren zur Ressourcennutzung und Ressourceneffizienz gesammelt und publiziert. Für Entwicklungs- und Schwellenländern fehlt jedoch noch eine umfassende empirische Basis, um von Ressourceneffizienz vergleichend bewerten zu können. Gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie tragen wir dazu bei, diese Datenlücke zu füllen.

Das Projekt besteht aus drei Teilen.

Im ersten Teil haben wir erstmals den Ressourcenkonsum und die Ressourceneffizienz von 19 ausgewählten asiatischen Ländern für drei Jahre (1985, 1995 und 2005) verglichen und dabei importierte und exportierte Rohmaterialien und Produkte komplett miteinbezogen. Auch Daten zu energiebedingten CO2 Emissionen wurden in die Analyse integriert und die Korrelationen zur Ressourcennutzung illustriert. Die Ergebnisse dieser Analyse haben wir im SERI Working Paper Nr. 11 veröffentlicht.

Im zweiten weiten wir die Untersuchung auf 16 ausgewählte Schwellenländer in Afrika, Asien und Latein Amerika aus und vergleichen die Entwicklung von 1985 bis 2005.

Die Leitfragen der ersten beiden Teile des Projektes sind:

  • Welche Mengen und Arten von Ressourcen verbrauchen die verschiedenen Länder, in absoluten Zahlen und pro Kopf?
  • Wie hat sich der Ressourcenverbrauch über die vergangenen 20 Jahre entwickelt?
  • Wie stark sind Entwicklungs- und Schwellenländer in Produktion und Konsum von Importen verschiedener Ressourcenarten abhängig?
  • Welche Mengen und Arten von Ressourcen liefern Entwicklungs- und Schwellenländern den Weltmärkten?
  • Wie hat sich die Ressourceneffizienz der verschiedenen Länder in den letzten 20 Jahren entwickelt?
  • Wie eng sind energiebedingte CO2 Emissionen und Materialverbrauch miteinander verbunden?
  • Wie haben sich Materialintensität und die Intensität der energiebedingten CO2 Emissionen in den letzten 20 Jahren entwickelt?

Der letzte Teil der Studie diskutiert die politischen Auswirkungen der Datenanalyse. Die Ergebnisse der Analyse finden Sie in unserem Working Paper No 12, das auf Anfrage bei Stefan Giljum (stefan.giljum@seri.at) erhältlich ist.

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  • März 2010 – Dezember 2010

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