PDL Strategien

pdlstrategien
Erarbeitung von bedarfsfeld- und branchenspezifischen Strategien zur Entwicklung und Umsetzung von Produkt-Dienstleistungsinnovationen

Im Projekt wurden bedarfsfeldspezifische Strategien zur Umsetzung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungsideen erarbeitet. Hauptaugenmerk waren konkrete Umsetzungen und mögliche Hemmfaktoren.

Über 30 Stakeholder aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung “Was Sie schon immer über Produktdienstleistungen wissen wollten”, welche am 22. Jänner als Abschluss des Projekts “PDL-Strategien: Development of Strategies for Designing and Implementing Sustainable Product Service Systems” innerhalb des Forschungs- und Technologieprogramms “Fabrik der Zukunft” statt fand, Teil. Mehr zum Event in den SERI-News

Ziel des Projekts war es, gemeinsam mit Unternehmen und anderen involvierten Akteuren innerhalb definierter Bedarfsfelder Innovationen und Strategien im Bereich nachhaltige Produkt-Dienstleistungssysteme (PDL) entlang von Wertschöpfungsketten auszuarbeiten.

Auf Basis der Nutzung vorhandenen Wissens sollten die Unternehmen im Rahmen von Workshops eigene konkrete PDL-Ideen erarbeiten. Dabei sollten sowohl Erfahrungen anderer Unternehmen mit erfolgreichen Umsetzungen (“Leuchttürme”) wie auch die wissenschaftliche Expertise des Projektteams, basierend auf vergangenen FdZ-Projekten, genutzt werden. Die Erfahrungen aus dem Projekt “PDL Leuchttürme” (www.seri.at/projects/completed-projects/pss/) in den einzelnen Bedarfsfeldern wurden in zwei Buchbänden zusammen gefasst: “PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN VON MORGEN – Nachhaltige Innovationen für Firmen und KonsumentInnen”, Band 1 und 2.

Betriebsspezifische und bedarfsfeldspezifische Rahmenbedingungen (z.B. rechtlicher, finanzieller und organisatorischer Natur) wurden im Detail untersucht, bestehende Hindernisse und Hemmschwellen offen gelegt und Strategien zu deren Überwindung entwickelt. Die Entwicklungs- und Forschungsarbeiten der vergangenen Jahre im Bereich PDL haben zu einer Reihe von Umsetzungsbeispielen und Analysen über zukunftsfähige Bedarfsfelder und Branchen sowie Erfolgsfaktoren und Barrieren geführt. Um eine weitere Stärkung des Angebots an nachhaltigen PDL zu erzielen galt es nun, das vielfältige Know-how, die Erfahrungen und Kompetenzen zu diesem Thema zu bündeln und gemeinsam eine Art „businessplan“ für die Umsetzung von PDL-Innovationen in Bedarfsfeldern zu entwickeln. Best Practice Beispiele spielten eine große Rolle für die Verbreitung von PDL in unterschiedlichen Branchen.

Wichtig war daher, die Information über und Verfügbarkeit von Best Practice Sammlungen unter Einbindung bestehender Informations- und Innovationskanäle zu verbessern. Es ging in diesem Projekt weniger um originäre Grundlagenforschung, da dies in bestehenden Projekten geleistet wurde. Es ging viel mehr um die Überwindung bestehender Umsetzungshemmnisse für PDL-Ideen. Dies erfolgte im Rahmen eines strukturierten Diffusionsprozesses in die Unternehmen, der von einem moderierten Strategieentwicklungsprozess begleitet wurde.

Der Fokus des vorliegenden Projektes bestand in der Abhaltung von moderierten Fachgesprächen im Rahmen von Workshops mit Unternehmen und anderen involvierten Akteuren, wie z.B. Fachverbänden. Ziel war es, gemeinsam die beschriebenen Fragestellungen zu diskutieren bzw. zu beantworten sowie bedarfsfeldspezifische Strategien für die Umsetzung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungssystemen zu erarbeiten. In Summe wurden rund 5000 Unternehmen und involvierte Akteure aus Unternehmen, Politik und Interessensverbänden angesprochen und informiert. Rund 500 Teilnehmer waren in den Strategieentwicklungsprozess eingebunden.

Für die folgenden Bedarfsfelder und Bedarfsfeldgruppen wurden spezifische Workshop abgehalten:

  • Wohnen
  • Mobilität und Transport
  • Reuse und Recycling
  • Energie
  • Chemikalienbasierte Versorgungsprozesse, Reinigen von Gebäuden, Behältern, Maschinen und Anlagen und Betrieb von Maschinen und Anlagen

Es wurden nationale und internationale Best Practice Beispiele präsentiert und deren Erfolgsfaktoren dargestellt. Im Anschluss erfolgte die Diskussion der Forschungsfragen sowie der hemmenden und fördernden Faktoren mit und aus der Sicht der Teilnehmer. Schlussendlich wurden konkrete Strategien zur Förderung der Einführung von nachhaltigen Produkt-Dienstleistungssystemen erarbeitet.

SERI war Projektkoordinator und für die Organisation der Workshops in dem Bedarfsfeld Energie verantwortlich.

www.serviceinnovation.at

Kontakt

Projektpartner


    Projektdauer

    • 2006 – 2008

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    Projekt Website

    • www.serviceinnovation.at


     

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