Resource productivity, environmental tax reform and sustainable growth in Europe (PETRE)

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PETRE untersuchte die Wirtschafts- und Umweltauswirkungen einer ökologischen Steuerreform in Europa und evaluierte die Effektivität dieser Reformen zur Erhöhung der Ressourcen- und Arbeitsproduktivität.

PETRE beschäftigte sich mit den Konsequenzen einer ökologischen Steuerreform in Europa und evaluierte die wirtschaftlichen und umweltrelevanten Folgen einer solchen Reform in Europa und anderen Weltregionen.

PETRE

  • untersuchte Zusammenhänge zwischen Entwicklungen der Ressourcenproduktivität, der Ressourcen- (und Energie) Preise, der Umweltqualität, dem Wirtschaftswachstum und der Wettbewerbsfähigkeit.
  • bewertete die Auswirkungen bereits erfolgter ökologischer Steuerreformen auf Ressourcen und den Arbeitsmarkt in Deutschland und Großbritannien.
  • schätzte die Auswirkungen geplanter Reformen auf den Arbeitsmarkt, die Ressourcenproduktivität und die Umweltsituation in Deutschland und Großbritannien, sowie in weiterer Folge in der EU, ab.
  • beurteilte die positiven wie auch die negativen Folgen erhöhter Ressourcenproduktivität in Europa hinsichtlich der internationalen Wettbewerbssituation und den Effekten auf weltweite Ressourcen-, Handels- und Konsummuster.
  • Außerdem wurden mögliche Auswirkungen für Entwicklungsländer aufgezeigt.

SERI war für das Arbeitspaket „globale Dimensionen nachhaltigen Wachstums in Europa“ verantwortlich. Ziel dieses Arbeitspaketes war es abzuschätzen, wie sich eine auf ökologische Steuerreform und gesteigerte Ressourcenproduktivität basierende Transformation Europas auf den Rest der Welt auswirkt.

Hauptanalysen waren hierbei

in wirtschaftlicher Hinsicht:

  • die Dokumentation von Veränderungen in den Handelsbeziehungen zwischen Europa und anderen Weltregionen. Hierbei geht es darum Produktgruppen zu identifizieren, die durch die Transformationen den stärksten Import- bzw. Export-Schwankungen unterworfen werden. Resultierend daraus sollen Politikempfehlungen erarbeitet werden, um negative Effekte möglichst zu minimieren.
  • die Quantifizierung der ökonomischen Auswirkungen (Wirtschaftswachstum, Investitionen, internationaler Handel, etc.) einer ökologischen Steuerreform in Europa auf andere Weltregionen. Es werden hierzu drei Gruppen gebildet: die OECD Länder, so genannte „Ankerländer“ und der Rest der Welt).

in umweltrelevanter Hinsicht:

  • Quantifizierung der Ressourcenbasis der europäischen Wirtschaft, unter Einbeziehung aller indirekten Ressourcen (ökologischer Rucksäcke).
  • Beurteilung und Quantifizierung der Konsequenzen einer ökologischen Steuerreform in Europa auf den Verbrauch natürlicher Ressourcen, den Energieverbrauch sowie die CO2 Emissionen im Rest der Welt.
  • Quantitative Abschätzung der Auswirkungen einer ökologischen Steuerreform für Importe nach Europa – vor allem hinsichtlich jener Produkte, die mit großen ökologischen Rucksäcken verbunden sind.

Die Abschlusskonferenz des petrE Projektes fand von 15. bis 16. Juli 2009 in London statt. Stefan Giljum präsentierte die Ergebnisse des Arbeitspaketes “Globale Dimensionen nachhaltigen Wachstums in Europa”. Diese Präsentation kann hier heruntergeladen werden. Alle Arbeitspapiere und Publikationen sind auf der Projektwebseite www.petre.org.uk zu finden.

Publikationen

SERI Working Paper, 2010 (Global Implications of a European Environmental Tax Reform)

Ekins, Paul. 2009. Resource productivity, environmental tax reform and sustainable growth in Europe. Final project report. Anglo-German-Foundation. London/Berlin.

Lutz, C. & Giljum, S. 2009. Global resource use in a business-as-usual world until 2030. Updated results from the GINFORS model. In: Bleischwitz, R., Welfens, P.J.J., Zhang, Z.X. (Eds.), Sustainable Growth and Resource Productivity. Economic and Global Policy Issues, Greenleaf Publishing.

SERI Working Paper 7 (Global Dimensions of European natural resource use)

Projektdauer

  • Juli 2006 – Juni 2009

Kunde

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