Wachstum im Wandel

„Wachstum im Wandel“ ist die Flaggschiffinitiative des Lebensministeriums zum Nachdenken über die zentralen Fragen des Wirtschaftswachstums. An der Initiative beteiligen sich über 20 Partnerinstitutionen, darunter Ministerien, Landesregierungen, Interessenvertretungen, NGOs und Unternehmen. „Wachstum im Wandel“ versteht sich als eine Plattform auf der alle ins Gespräch kommen können, die sich für diese Themen interessieren und als ein Angebot an alle, die fundierte Hintergrundinformationen zu diesem Thema suchen.

Unsere Herausforderung

Krisen sind allgegenwärtig. Klimakrise. Ressourcenkrise. Finanzkrise. Schuldenkrise… Der Wachstumsmotor, der über Jahrzehnte Wohlstand und Arbeitsplätze brachte, aber auch Umweltzerstörung und soziale Probleme, ist ins Stottern geraten und scheint trotz vielfältiger Anstrengungen nicht wieder anzuspringen. Alle Strukturen, Denk- und Handlungsweisen, die Wachstum brauchen, stehen heute auf dem Prüfstand. Wir fragen uns: „Wollen wir es so, wie wir es uns eingerichtet haben? Oder geht es auch anders? Wie kann ein alternativer, auf  Lebensqualität setzender Entwicklungspfad aussehen? Wie kann er wirklich werden? Wie sieht das Wirtschafts- und Finanzsystem aus, das uns in diese Zukunft trägt? Was verstehen wir unter echtem Wohlstand? Wie können wir diesen neuen Wohlstand und die Lebensqualität die wir uns wünschen messen? Was soll wachsen? Was brauchen wir nicht wirklich? Wie gehen wir mit Grenzen um? Und wie gestalten wir einen gesellschaftlichen Prozess, der uns Antworten auf die Frage liefert, wie ein gutes Leben jenseits der alten Wachstumszwänge aussieht?

Der Weg entsteht beim Gehen

Die Initiative „Wachstum im Wandel“ ist ein sozialer Prozess. 20 Partner-Institutionen suchen auf diesem Weg einen Zugang zu diesem Thema und leisten einen eigenen Beitrag, in dem sie einen Raum eröffnen, der das Nachdenken über Alternativen zum alten Wachstumsparadigma erlaubt und fördert. Das Besondere daran? Nicht alternative Gruppen und NGOs sind die Partner der Initiative. MitarbeiterInnen aus Ministerien, aus Konzernen und aus den Landesverwaltungen sind die Schlüsselakteure von „Wachstum im Wandel“. In diesem europaweit einzigartigen Prozess wird ein Rahmen gestaltet, in dem Wirtschaft – Verwaltung und Politik gemeinsam Probleme identifizieren und Lösungen entwickeln. Sowohl zur Vorbereitung der internationalen Konferenz als auch in den Zeiten davor und danach finden regelmäßige Jour fixe und inhaltliche Vorbereitungstreffen mit den VertreterInnen der Partnerinstitutionen statt. In Diskussionsforen werden zu ausgewählten Fragestellungen „Policy Papers“ erarbeitet (z.B. Resilienz; Nachhaltiges Management; Wachstum und Beschäftigung).

Die Inhalte

Wir fragten uns, wie Politikfelder in Zukunft aussehen können, die jahrzehntelang Wachstum vorausgesetzt haben. Was geschieht, wenn das “Wachstum as usual” ausbleibt? Wie kann Politik und wie können die Betroffenen darauf reagieren? Müssen wir auch in Zukunft immer weiter neue Arbeitsplätze schaffen? Was ist wirklich sinnvoll, wenn das oberste Ziel in Zukunft eine Verbesserung der Lebensqualität ist? Wie finanzieren wir den Staat? Wo brauchen wir mehr Staat und Gemeingüter? Was können BürgerInnen und Unternehmen besser und effizienter als der Staat? Wie können die Energieversorgung gesichert und gleichzeitig Ressourcen geschont werden? Es gibt heute bereits Handlungsfelder und Initiativen die deutliche machen, dass wir unseren Wohlstand auch unter veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gestalten können. Wir wollen dieses Wissen zusammenführen um ganzheitliche, auf einander abgestimmte Lösungen zu finden. Wir sind fest davon überzeugt, dass es gelingen kann eine nachhaltige Prosperität für die nächsten Jahrzehnte zu gestalten.

 Die Konferenz

Im Rahmen der zweiten internationalen Konferenz vom 8. bis 10. Oktober 2012 in Wien haben sich engagierte Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft zusammengetroffen und darüber hinaus mit den wichtigsten Zukunftsfragen beschäftigt und gemeinsam an Lösungsansätzen gearbeitet. Unter dem Motto „Bruchstellen sind Fundstellen“ fragten wir danach, was wachsen soll, was endlich ist und wie wir in Zukunft leben, arbeiten und wirtschaften wollen. Wir haben Menschen und Schauplätze des Wandels sichtbar gemacht und nach Alternativen Ausschau gehalten.

Das Konferenzprogramm finden Sie hier.

Besuchen Sie www.wachstumimwandel.at für ausführlichere Informationen!

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    Dezember 2011-Oktober 2012

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