Datenzentren für Natürliche Ressourcen und Produkte

Dieses Projekt entwickelte die Struktur für ein Datenzentren für natürliche Ressourcen und Produkte. Im Zuge dessen wurden bereits etablierte Werkzeuge und potentielle Quellen relevanter Daten analysiert. Das Ziel der Datenzentren war dabei, das Wissen um die Beziehungen zwischen Ressourcennutzung, Wirtschaftswachstum und Umweltauswirkungen zu erweitern.

Die Nachhaltigkeitsstrategie und alle anderen Nachhaltigkeitspolitiken der Europäischen Union müssen auf Fakten, Tatsachen und Daten beruhen. Eurostat, zusammen mit DG Environment (DG ENV), der European Environment Agency (EEA) und dem Joint Research Centre (JRC), verpflichteten sich in einem Übereinkommen (Group of Four, Go4), zehn Datenzentren zu schaffen: Natürliche Ressourcen, Produkte (IPP), Abfall, Boden, Forst, Luft, Klimawandel, Wasser, Biodiversität und Landnutzung. Der Hauptzweck dieser Datenzentren ist, das Wissen über die Beziehungen zwischen Ressourcennutzung, Wirtschaftswachstum und Umweltauswirkungen zu erweitern. Eurostat wurde die Verantwortung für die Datenzentren von Natürlichen Ressourcen, Produkten und Abfall übertragen, deren Erstellung im Rahmen einer großen Ausschreibung von drei Teilbereichen (Lots) vergeben wurden, die wiederum zum Ziel hatten, die drei großen Bausteine zur Inbetriebnahme der Datenzentren für natürliche Ressourcen und Produkte zu liefern. TNO (Niederlanden), CML (Leiden Universität, Niederlanden) und SERI arbeiteten an Lot 1 „Entwicklung erster Versionen der Datenzentren”. Lot 1 bietete ein grundlegendes, konsistentes Gerüst, in das die Daten und Indikatoren sodann gesetzt wurden.

In Lot 1 arbeitete SERI als Task-Leader an der „Identifizierung von Modulen”. SERI beschrieb die Module der Datenzentren von einer Makroperspektive (regionale oder nationale Wirtschaftseinheit) aus. Der Task besteht aus einer Analyse von Zugängen, Methoden und Daten, die in der Vergangenheit schon genutzt wurden, um politische Fragestellungen in Zusammenhang mit der nachhaltigen Ressourcennutzung zu beantworten und herauszufinden, wo die verschiedenen Zugänge ineinandergreifen und sich gegenseitig ergänzen, um die potentiellen Elemente von Datenzentren und die potentiellen Datenquellen zu identifizieren. Deswegen wurden Erfahrungen mit und Literatur zu Umweltbilanzierung (Environmental Accounting), NAMEAs, erweiterte Input-Output-Analyse, und Materialflussanalyse konsultiert und analysiert. Ein Extra-Kapitel wurde der Rolle des Umweltverbrauchs und der Umweltsteuern in diesen Konzepten, sowie der Abgrenzung der Konzepte für Umweltbilanzierungsstatistiken gewidmet.

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    • Februar 2009 – Juni 2011

     

    Highlight: Ernährung


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