CO2 Rucksack des Transports von Lebensmitteln

Berechnung der CO2 Emissionen von neun importierten versus regional produzierten Lebensmittelprodukten.

Die Studie „CO2 Emissionen des Transports ausgewählter Lebensmittel“ wurde im Auftrag der Agrarmarkt Austria erstellt.

Ziel dieses Projektes war es, anhand eines ausgewählten Indikators, dem so genannten CO2 Rucksack, die Intensität der Umweltbelastung von ausgewählten Produkten darzustellen. Der CO2 Rucksack wurde als mit dem Transport der Produkte verbundenen Ausstoß an klimawirksamen CO2 berechnet. Dabei wurde jeweils ein importiertes Produkt einem vergleichbaren in Österreich hergestellten Produkt gegenübergestellt.

Folgende Produktpaare wurden untersucht:

* Äpfel (Südafrika vs. Steiermark)

* Erdbeeren (Spanien vs. Niederösterreich)

* Weintrauben (Chile vs. Burgenland)

* Tomaten (Holland vs. Wien)

* Paprika (Israel vs. Niederösterreich)

* Käse (Frankreich vs. Niederösterreich)

* Butter (Irland vs. Niederösterreich)

* Joghurt (Deutschland vs. Niederösterreich)

* Rindfleisch (Argentinien vs. Oberösterreich)

Die Berechnungsergebnisse veranschaulichen, dass bei allen neun Beispielen deutliche Unterschiede hinsichtlich der transportbedingten Klimabelastung anzutreffen sind. Je nach Ursprungsland des aus dem Ausland importierten Produktes sowie den Annahmen zu den inländisch hergestellten Vergleichsprodukten liegt der Unterschied zwischen einem Faktor 3 (bei Joghurt aus Deutschland statt aus Niederösterreich) und einem Faktor 838 (bei Weintrauben aus Chile statt aus dem Burgenland).

Die Zusammenfassung der Berechnungen kann hier heruntergeladen werden.

Die Ergebnisse wurden am 16.3.2007 anlässlich einer Pressekonferenz mit Umwelt- und Landwirtschaftsminister Josef Pröll und dem Geschäftsführer der AMA Marketing Stephan Mikinovic öffentlich präsentiert.

Presseaussendung der AMA

Projektpartner

 

Projektdauer

  • Februar 2007 – März 2007

 

Verwandte Projekte

 

Projekt Website

 

Highlight: Ernährung


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