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Klimawandel: Integrierte Bewertungsmethode zur Vulnerabilität und Anpassung in Europa CLIMSAVE entwickelt integrierte Methoden für die Bewertung von klimawandelbedingten Einflüssen auf und die Vulnerabilität von Ökosystemen. Dabei werden gemeinsam mit Stakeholdern Anpassungsmaßnahmen für vulnerable ‚Hotspots‘ erarbeitet. CLIMSAVE entwickelt eine integrierte Methode zur Bestimmung von klimawandelbedingten Einflüssen auf Ökosystemen und die Vulnerabilität dieser. Einerseits werden auf regionaler und europäischer Ebene Anpassungsoptionen evaluiert und andererseits sektorenübergreifende Wechselwirkungen zwischen den Schlüsselsektoren für globalen Wandel (Landwirtschaft, Wald, Biodiversität, Küsten/Aue, Wasserressourcen, städtische Entwicklung und Verkehr) in Europa untersucht: Dabei werden sektorale Metamodelle mit einer benutzerfreundlichen Bewertungsplattform interaktiv verknüpft, um Stakeholdern eine Möglichkeit zu bieten, klimawandelbedingte Einflüssen und deren Wirkungen in ihrer Region zu erkennen. Es werden Indikatoren entwickelt, die die Ergebnisse der integrierten Modelle auf die Ökosystemdienstleistungen umlegen. Durch diese standardisierte, sektorenübergreifende Herangehensweise wird die Vergleichbarkeit der Einflüsse auf die Vulnerabilität in verschiedenen Regionen gewährleistet. Die integrierte Bewertungsplattform verwendet Indikatoren, um ‚Hotspots‘ von Klimawandel und Vulnerabilität zu identifizieren und in weiterer Folge Möglichkeiten für die Entwicklung von Anpassungsstrategien zur Reduktion dieser Vulnerabilitäten aufzuzeigen – besonders hinsichtlich ihrer Rentabilität und ihrer sektorenübergreifenden Vor- und Nachteile. Methoden um Unsicherheiten zu reduzieren und die Transparenz von Modell- und Szenario-Annahmen zu erhöhen werden implementiert. Daraus werden Politikempfehlungen abgeleitet. Eine Workshopreihe wird die Meinungen und Einstellungen der Stakeholder erheben. In den Workshops wird der Einfluss des Klimawandels auf diese Hotspots sowie Anpassungsmaßnahmen dafür entwickelt werden. In zwei Serien werden je drei Workshops abgehalten: Eine Serie auf europäischer, die andere auf regionaler Ebene (Schottland). So wird gewährleistet, dass die im Projekt entwickelten Methoden auf unterschiedlichen Ebenen angewandt werden können. Darüber hinaus wird dadurch für kontinuierliches Engagement sowie für gegenseitiges Lernen gesorgt. SERI leitet gemeinsam mit der University of Edinburgh ein Arbeitspaket, in dem die Vulnerabilitäts-Hotspots identifiziert und die Unsicherheiten der Einflüsse analysiert werden. In weiterer Folge wird untersucht, wie sich verschiedene Szenarien auf die Vulnerabilität der betreffenden Gebiete auswirken. Aus den Ergebnissen werden adäquate Politikmaßnahmen abgeleitet.

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  • January 2010 – June 2014

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