ALARM

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Analyse und Bewertung von Umweltveränderungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die biologische Vielfalt

Alarm verfolgt das Ziel, bestehende Instrumente zur Bewertung der Biodiversität Europas (und ihrer Bedrohungen) zu verbessern. Resultierend daraus, sollen Handlungsempfehlungen gegeben werden, um die biologische Vielfalt zu sichern.

Alarm entwickelt und testet Methoden um die Auswirkungen unterschiedlicher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Handlungen auf die biologische Vielfalt besser abschätzen zu können. Ziel ist es Konsequenzen für unsere Ökosysteme leichter prognostizierbar zu machen, und damit den Erhalt der Biodiversität besser zu schützen. Alarm verbindet 54 wissenschaftliche Institutionen, die in 26 Ländern zu Themen wie Klimawandel, Biodiversität, Flächenverbrauch und Umweltchemikalien arbeiten, in einem integrierten wissenschaftlichen Projekt.
Unser Institut ist im Projekt in zwei Bereiche integriert. Wir sind einerseits Koordinator der sozioökonomischen Forschungen des Projekts (Joachim Spangenberg). Andererseits liefern wir Beiträge in den Bereichen Wirtschaftspolitik, Klimawandel und Biodiversitäts-Verlust. (Ines Omann, Andrea Stocker).

SERI, als Teil es sozio-ökonomischen Teams versucht, jene Faktoren und Interessen zu benennen, die Risiken für biologische Vielfalt darstellen. Ausgehend davon, sollen Strategien entwickelt werden, um dem entgegen zu wirken.

Teil dieser Arbeit ist es,
(1) die weitreichenden sozio-ökonomischen Veränderungen Europas klar zu beschreiben und mit dem klimatischen Wandel zu kontrastieren. Resultierend daraus sollen mögliche Muster und Zusammenhänge erkennbar gemacht werden.
(2) Als Endprodukt werden Politik- und Wirtschaftsempfehlungen entwickelt, mit deren Hilfe die negativen Auswirkungen auf Klimawandel und Biodiversität eingeschränkt werden können.

Für diesen Zweck entwickeln wir verschiedene sozio-ökonomische Szenarien, die mit bereits bestehenden Prognosemodellen zu Klimawandel, Flächenverbrauch, etc. kombiniert werden.

Auf Grundlage dieser entwickelten Szenarien, können dann politische Entscheidungen auf ihre unterschiedlichen Auswirkungen hin abgetestet werden. Letztendlich stellen die entwickelten Szenarien eine wichtige Orientierungshilfe für politische Entscheidungsträger dar.

Projektpartner


    Projektdauer

    • Februar 2004 – Januar 2009

    Kunde

    • Europäische Kommission


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    Highlight: Ernährung


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