Action Town

Action TownIm Mittelpunkt des Projektes Action Town stehen konkrete Aktionen zur Förderung von Partnerschaften zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen (kurz CSOs, aus dem Englischen „Civil Society Organisations”) und Forschungsinstitutionen. Das Projekt erforscht, wie CSOs der Forschung neue Einblicke und neue Erkenntnisse in Bezug auf nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion bieten können.

Relative Entkopplung des Wirtschaftswachstums von Material- und Energieverbrauch ist in vielen EU-Ländern während der letzten Jahre schon ansatzweise erreicht worden. Trotzdem hat das nicht zu einem absoluten Rückgang der Umweltbelastung geführt, da der absolute Ressourcenverbrauch über die letzten zwei Jahrzehnte gleich geblieben ist. Außerdem ist es aufgrund des „Rebound Effekts” unwahrscheinlich, dass der Ressourcenverbrauch allein durch technologische Neuerungen gesenkt werden kann. Daraus lässt sich schließen, dass es die aktuellen Lebensstile und das gegenwärtige Konsumverhalten sind, die kritisch hinterfragt werden müssen.

Um das Ziel „umweltfreundlichere Konsummuster” ohne Einbußen in der „Lebensqualität” zu erreichen, ist der Beitrag von und die Übereinstimmung zwischen einer Vielzahl von sozialen und ökonomischen Akteuren nötig. CSOs haben aufgrund ihrer besonderen Position die Möglichkeit, viele verschiedene Akteure zusammenzubringen und davon zu überzeugen, aktiv an einem grundlegenden Wandel mitzuarbeiten, auch über die Maßnahmen zur Ressourcenproduktivität hinaus. Sie können konkrete Zielsetzungen anregen, die von gegenwärtigen unnachhaltigen Konsummustern wegbringen sollen. Die Kernfrage ist, wie man die Wirksamkeit solcher CSO-Aktivitäten verstärken kann.

Dieses Projekt erforscht nun, wie CSOs der Forschung neue Einblicke auf nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion verschaffen können, mit dem Ziel der absoluten Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch.

Die Projektziele sind:
(1) Lücken im Wissen von CSOs wie man nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster gestalten kann, zu identifizieren, und (2) Lücken im Forschungsprogramm für Strategien, Beurteilungsmethoden und Indikatoren für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion aufzuspüren;
Neue Erkenntnisse durch kleinräumige Forschungsaktionen zu gewinnen, um die Wirksamkeit der Strategien, Beurteilungsmethoden und Indikatoren für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion zu erhöhen;
Partnerschaften zwischen CSOs und Forschungsinstitutionen zu knüpfen, um die Beteiligung der CSOs an der Forschung zu fördern.

Es werden mindestens drei CSOs aus verschiedenen Ländern Europas als nationale Schwerpunkte ausgewählt, um Wissen zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion zu sammeln und zu verbreiten.

[date] News

    [paper] Publikation

    [person] Kontakt

    [website] Projekt Website

    [person] Projektpartner

    [person] Kunde

    • Europäische Kommission, 7. EU-Forschungsrahmenprogramm

    [projects] Verwandte Projekte

    [book_open] Verwandte Themen

    [duration] Projektdauer

    • November 2008 – Oktober 2010

     

    Highlight: Ernährung


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