Klare Ziele statt heißer Luft! – Die Klimaschutzkampagne des WWF

Im Vorfeld des Klimagipfels COP 21 in Paris hat der World Wide Fund for Nature (WWF) eine Petition gestartet, um die österreichische Bundesregierung zur Festlegung von klaren, verbindlichen Klimaschutzzielen aufzufordern. Bis Ende November kann noch unterschrieben werden, dann soll die Liste an die Regierung übergeben werden. SERI unterstützt das Vorhaben als Kooperationspartner.

Unser Klima wandelt sich dramatisch und die Folgen – Hitzewellen, Schneemangel, Waldbrände und Überschwemmungen – werden immer sichtbarer und spürbarer. Um dem entgegenzuwirken haben sowohl die weltweite Staatengemeinschaft als auch die G7 inzwischen die Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius beschlossen. Damit haben sie auch die Notwendigkeit des Ausstieges aus der fossilen Energieversorgung festgelegt.

Doch Österreich hinkt hinterher – es gibt noch keine langfristigen Klimaschutzziele. Und das ist nicht nur katastrophal für unser Klima und unsere Umwelt, sondern kostet auch Unmengen an Geld: Jedes Jahr werden 15 Milliarden Euro für schmutzige Energieformen wie Kohle, Öl und Gas ins Ausland gezahlt.

Um dem Klimawandel aktiv etwas entgegenzusetzen, bedarf es einer zukunftsorientierten Politik, die klare Ziele für Energieversorgung und Klimaschutz setzt. Denn so kann auch die Wirtschaft langfristig planen und Maßnahmen setzen.

Der WWF fordert darum die österreichische Bundesregierung auf, endlich verbindliche Klimaziele zu beschließen:

  1. Senkung des Energieverbrauches bis 2030 um 30% und bis 2050 um 50% verglichen mit 2005.
  2. Senkung der Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 50% und bis 2050 um mindestens 90% verglichen mit 1990.
  3. Steigerung der Energieversorgung mit naturverträglichen, Erneuerbaren Energien bis 2030 auf über 60% und 2050 auf fast 100%.

Geben auch Sie dem Klima Ihre Stimme und unterstützen Sie die Forderungen an die österreichische Bundesregierung in dem Sie die Petition unterzeichnen: http://www.wwf.at/klima-petition

 

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