SERI-Studie zu Soja zieht weite Kreise

Anfang September fand in Wien das Donau Soja Symposium statt, bei dem politische Vertreter sowie NGOs aus Deutschland und Österreich die “Donau Soja Erklärung” verabschiedeten, die den notwendigen Fahrplan für die Umsetzung eines ambitionierten Soja-Anbauprogramms in den Regionen entlang der Donau festlegt. Mit der Erklärung wurden die Weichen für Anbau, Kontrolle und Vermarktung von Donau Soja gestellt und notwendige politischen Rahmenbedingungen festgelegt. Soja ist eine zentrale Herausforderung für Europa, um die Abhängigkeit von Importen aus Übersee und die damit verbundenen Umweltbelastungen zu reduzieren. Ebenso spricht sich die “Donau Soja Erklärung” für die Nutzung von gentechnik-freiem Soja in Europa aus.

Ein vorbereitender, wichtiger Schritt für das Symposium und die “Donau Soja Erklärung” war eine von SERI für Spar erstellte Studie zur Schweinefleischproduktion, die vor allem die Umstellung auf europäisches, gentechnikfreies Soja als wesentlichen Stellhebel zur Reduktion von Umweltbelastungen identifizierte. Diese Studie, die im Jahr 2010 in enger Kooperation mit Akteuren der Landwirtschaft durchgeführt wurde, wurde unter anderem im Vorjahr auch auf politischer Ebene präsentiert, um die Diskussion um die Vorteile europäischen Sojas in Gang zu bringen. Das Factsheet und der Ergebnisbericht der Studie können hier nachgelesen werden.

Auch andere SERI-Beratungsprojekte für Spar ziehen weite Kreise – so etwa die umfassende Studie zu den Unternehmensbereichen „Eigenmarken“, „Logistik“, „Bau“ und „Fleisch“, die in einem Bündel an möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Umwelteinwirkungen resultierte. Diese Maßnahmen richteten sich einerseits an das Unternehmen Spar direkt, andererseits auch an seine Lieferanten. Als Reaktion auf die von SERI vorgeschlagenen Maßnahmen im Bereich „Bau“ etwa begann Spar mit dem Bau seiner Klimaschutz-Supermärkte, die es nach nur 3 Jahren heute mittlerweile schon in der 3. Generation gibt: hier.

 

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