Ressourcen im Fokus

Heute verbraucht die Menschheit jährlich etwa 60 Milliarden Tonnen an Rohstoffen – das ist um etwa 50 Prozent mehr als noch vor 30 Jahren. Viele soziale sowie Umweltprobleme lassen sich direkt oder indirekt mit der Nutzung biotischer und mineralischer Rohstoffe in Verbindung bringen. Doch auch die wirtschaftliche Signifikanz eines stetigen und immer noch wachsenden Ressourcenstroms ist unbestritten.

SERI’s Bericht “Ohne Maß und Ziel?” zeigt auf eindringliche Weise, wie Europa wie kein anderer Kontinent von Rohstoffimporten abhängig ist.
Stephan Lutter und Christine Polzin argumentierten deshalb kürzlich in der Ausgabe 1/10 des Magazins Europa-Info, dass die Ressourcenpolitik maßgeblich die Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts prägen wird und uns Verabsäumnisse der Politik der vergangenen Dekaden in Zukunft teuer zu stehen kommen könnten.

Nun rückt auch auf EU-Ebene das Thema weiter in den Fokus. “Ressourceneffizienz, Recycling sowie der Ersatz und der vermehrte Einsatz von Sekundärrohstoffen sollten gefördert werden, um die große Abhängigkeit von Grundrohstoffen zu verringern, die Importabhängigkeit zu vermindern, die Umweltbilanz zu verbessern und dem Industriebedarf nachzukommen”, ist derzeit auf der Webseite der Generaldirektion „Unternehmen und Industrie“ zu lesen.

Weitere Infos:
EU Kommission, Generaldirektion Unternehmen und Industrie
SERI, Forschungsbereich Ressourcennutzung

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Highlight: Ernährung


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