SERI @ MFA/ConAccount-Konferenz in Darmstadt

Von 26. bis 28. September 2012 (also genau jetzt) traf sich die wissenschaftliche Community, die auf die Analyse von Materialflüssen (material flow analysis – MFA) spezialisiert ist, in Darmstadt. ForscherInnen, die vorwiegend aus Europa und Japan kamen, tauschten neue Ergebnisse und Einblicke in den Verbrauch von Material-Ressourcen durch Industrie, Städte und Länder aus. SERI-Forscher Stefan Giljum nahm an der Konferenz teil und hielt zwei Präsentationen.

Die erste Präsentation fasste die Hauptergebnisse der neuen Studie “Green economies around the world?” zusammen. Die Präsentation unterstrich die alarmierenden Entwicklungen im globalen Ressourcenverbrauch – die globale Wirtschaft erfordert stetig steigende Mengen an erneuerbaren und fossilen Ressourcen, was zu verschiedenen Umweltproblemen wie zB Klimawandel, Wassermangel und Zerstörung der Ökosysteme führt.

Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden (Englisch).

In seinem zweiten Vortrag stellte Stefan Giljum neue Ergebnisse aus der Forschung zu Materialflüssen im internationalen Handel vor. Diese Materialflüsse wurden mit SERIs Global Material Flow-Modell berechnet. Die Ergebnisse zeigen dass der Ressourcenverbrauch von Ländern mit hohen Importquoten (wie zB europäische Länder) viel höher ist, wenn auch alle Materialien berücksichtigt werden, die entlang der Wertschöpfungskette verbraucht werden. Mit dem Modell kann außerdem quanitifiziert werden, in welchem Ausmaß Industriestaaten Umweltbelastungen in andere Weltregionen durch internationalen Handel “outsourcen”.

Die Präsentation ist hier verfügbar (auf Englisch).

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

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