Der Import von ökologischer Kapazität: Globaler Handel und die Akkumulation von ökologischen Schulden

Wackernagel, M. & Giljum, S. (2001)

In: Natur und Kultur. 2 (1), 33-54.

In einer nachhaltigen Welt sollte der Mensch nur von den Zinsen des Naturkapitals leben. Der Verbrauch an natürlichen Ressourcen übersteigt jedoch mittlerweile die Regenerationsraten der Biosphäre. Der stark anwachsende globale Handel ist zentraler Motor dieses Abbaus, da er den reichen Nationen ermöglicht, ihre lokalen ökologischen Begrenzungen zu überwinden und ökologische Kapazitäten anderer Länder zu beanspruchen. Da aber nicht jede Nation ein Nettoimporteur von ökologischer Tragfähigkeit sein kann, ist die Strategie der unkontrollierten Globalisierung ökologisch nicht zukunftsfähig.

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