Neuer Ansatz des Umweltrechnungswesens

In der aktuellen Ausgabe von „Ökologisch Wirtschaften“ (4/2011) mit dem Schwerpunkt „Nachhaltigen Konsum kommunizieren“ wurde der Artikel „Ein neuer Ansatz des Umweltrechnungswesens“ von Barbara Lugschitz, Stefan Giljum und Stephan Lutter veröffentlicht.

In dem Artikel beschreiben die AutorInnen ein neues Modell, mit dem es ermöglicht wird die Beziehungen zwischen Wirtschaft und Umwelt zu analysieren und Umweltauswirkungen wie beispielsweise CO2-Emissionen oder Wassernutzung, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette auftreten, einzelnen Wirtschaftssektoren oder Produkten bzw. dem jeweiligen Endkonsumenten zuzurechnen. Mithilfe dieses Modells können einerseits sogenannte „Hot Spots“ identifiziert werden, an denen besonderer Handlungsbedarf besteht um negative Umweltauswirkungen zu reduzieren. Andererseits wird es ermöglicht, unterschiedliche Politikmaßnahmen dahingehend zu überprüfen, inwiefern sie gewünschte Effekte erzielen. Das Modell ist das Ergebnis des fünfjährigen von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekts EXIOPOL und setzt einen neuen Standard im Bereich des Umweltrechnungswesens.

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