Was wurde eigentlich aus … Julia Haslinger?

Im November 2008 hatte ich, nach Abschluss meines Wirtschaftsstudiums, die Möglichkeit am SERI zu arbeiten zu beginnen. Insgesamt waren es rund 3,5 Jahre die ich zuerst als Forschungsassistentin, dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin mitgearbeitet habe. Ich habe von Beginn an im Team „Sustainable Consupmtion and Production“ mitgewirkt, an der Schnittstelle Wirtschaft & Nachhaltigkeit, indem wir mit Unternehmen zusammen Nachhaltigkeitsprojekte entwickelten sowie Nachhaltigkeitsindikatoren von Produkten und Unternehmen berechnet haben (Carbon Footprint, Water Footprint, MIPS, Land Use). Das SERI hat definitiv den Grundstein für meinen weiteren beruflichen Weg gelegt, denn mehr, als dass ich mit der Wirtschaft zusammen im Umweltschutz arbeiten möchte, wusste ich davor noch nicht. Am SERI wurden mir dann die Möglichkeiten eröffnet, ich kam zum ersten Mal mit großen Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit in Kontakt, durfte an EU-Projekten mitwirken, an Projekten des Klima & Energie Fonds, an Kommunikationsprojekten und vieles mehr. Es war eine großartige Zeit, in der ich enorm viel lernen konnte und die mich sehr geprägt hat.

Nach Abschluss meines Zweitstudiums an der BOKU und einer doch recht langen Zeit am SERI, beschloss ich, dass es Zeit war den nächsten Schritt zu gehen. Ich wollte in die Privatwirtschaft um mir das Feld von der anderen Seite anzusehen.

Nachdem ich meinen Lebenslauf verteilt hatte, bekam ich von McDonald’s Österreich das Angebot  einen Nachhaltigkeitsbereich aufzubauen, was ich die darauffolgenden eineinhalb Jahre auch gemacht habe, bevor ich zum WWF Österreich wechselte. Seit April 2014 bin ich nun sehr glücklich am WWF. Jetzt bin ich wieder in ein Team von Menschen eingebettet, die für „die gute Sache“ arbeiten und die etwas verändern möchten (wie damals am SERI). Ich konzipiere Klima- & Energieprojekte, schlage diese Projekte Unternehmen vor und führe sie mit ihnen durch. Wir versuchen hauptsächlich große Unternehmen anzusprechen, die auch die Macht haben, ihre gesamte Branche zu beeinflussen. Mit meiner Kollegin, Lisa Simon, betreue ich des Weiteren die WWF Climate Group, eine Unternehmensplattform, welche mit ihren Mitgliedern das Ziel hat CO2-Emissionen im Kerngeschäft der Unternehmen einzusparen, politischen Druck hin zu ambitionierteren Klimazielen auszuüben (bzw. zu überhaupt welchen in Österreich) und Bewusstseinsbildung bei Kunden und Mitarbeitern zu machen. Klingt spannend? Ist es auch!

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