SERI am World Resources Forum 2014 in Peru

Das diesjährige World Resources Forum hat von 19.-22. Oktober im peruanischen Arequipa stattgefunden. Über 1000 Menschen aus 40 Ländern, die meisten davon aus Lateinamerika, diskutierten drei Tage lang über Themen wie Ressourcenproduktivität, ökologische und soziale Auswirkungen der Ressourcennutzung sowie über Klimawandel und Lebensqualität. Fritz Hinterberger und Christina Buczko waren unter den TeilnehmerInnen. Gemeinsam mit dem deutschen Umweltbundesamt UBA organisierte SERI einen Workshop zur Frage globaler Ressourcenziele. Der von Harry Lehmann (UBA) geleitete Workshop hatte den Titel “Global targets for a sustainable use of natural resources – where is a safe operating space?” und war mit rund 100 TeilnehmerInnen sehr gut besucht. Das internationale Forschungsprojekt IntRESS, das sich mit einer international nachhaltigen Ressourcennutzung befasst, bildete den Rahmen dieses Workshops sowie die Keynote von Fritz Hinterberger. Im weiteren Verlauf stellte die peruanische Ökonomin Joanna Kámiche Zergarra politische Rahmenbedingungen für Ressourcenziele betreffend Wasser dar. Die brasilianische UNEP (United Nations Environmental Programme) Vertreterin Maria Amélia Enriquez fokussierte in ihrem Referat auf Konflikte, welche sich durch Ressourcenabbau ergeben und skizzierte mögliche Lösungsansätze. Als viertes Referat dieses Workshops, strich UNIDO Vertreter Johannes Dobinger (United Nations Industrial Development Organization) besonders die Bedeutung von Entkopplung von Ressourcennutzung und deren Umweltauswirkungen, hervor. Die Beiträge wurden im Anschluss vom niederländischen Umwelt- und Innovationsforscher Arnold Tukker sowie dem Direktor des Schweizer Bundesamtes für Umwelt (BAFU), Bruno Oberle, kommentiert. Ein ausführlicher Bericht über diesen Workshop steht hier zum download bereit: Workshop_Peru_WRF_2014.

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