Abschluss RESPONDER

Ziel von RESPONDER war es, nachhaltigen Konsum durch die Anwendung neuartiger Formen des Wissensaustausches zu fördern, um den Umgang mit möglichen Widersprüchen zwischen Wirtschaftswachstum einerseits und politischen, sozialen und wirtschaftlichen Bereichen andererseits zu unterstützen. Das Projekt war daher nicht auf die Erzielung neuer Forschungsergebnisse ausgerichtet, sondern darauf, bestehende Forschung durch neue, integrative Ansätze zu nutzen und diese mit Policy-Making zu verknüpfen. „Participatory System Mapping“ wurde dabei als primäre Form des Wissensaustausches bei RESPONDER angewendet. Zwei Arbeitspakete des RESPONDER-Projekts standen unter der Leitung von SERI.

Im Rahmen des ersten Arbeitspaketes wurden drei Dialoge auf Europäischer Ebene organisiert. Während beim ersten Dialog (Oktober 2011, Berlin) die allgemeine Debatte über Wirtschaftswachstum im Mittelpunkt stand, wurde in der zweiten Veranstaltung der Bereich Green Economy mit dem Schwerpunkt Beschäftigung behandelt. Der dritte Dialog schließlich widmete sich einer Reihe von Fragen zum Thema technologischer, sozialer und nachhaltiger Innovation. In sämtlichen Veranstaltungen wurden verschiedene Formen des Wissensaustausches zwischen WissenschaftlerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen angewandt, wobei das Konzept Participatory System Mapping eine primäre Rolle spielte. Im Zuge des zweiten Arbeitspakets wurde von SERI ein Peer-Review-Prozess organisiert. Dabei wurde eine Reihe von ProjektpartnerInnen zu deren Erfahrungen mit unterschiedlichen Formen des Wissensaustausches befragt, die sie in den verschiedenen RESPONDER-Veranstaltungen zu zentralen Themen nachhaltigen Konsums und Produktion (Nahrung, Mobilität, Wohnen, Finanzen und Verbraucherelektronik) gemacht hatten.

Im Rahmen eines von SERI veranstalteten Meetings im Februar 2014 wurde die Synthese dieser Interviews in Kleingruppen diskutiert. Die Ergebnisse des Peer Reviews bestätigen, dass die während des RESPONDER-Projekts zentrale Form des Wissensaustausches – Participatory System Mapping – im Zuge eines gut konzipierten Dialogprozesses tatsächlich zu einem Wissensaustausch zwischen WissenschaftlerInnen und politschen EntscheidungsträgerInnen beitragen kann. Auf der Website von RESPONDER (www.scp-responder.eu) werden die Projektergebnisse, unter anderem Interviews, Briefing Notes und Beispiele der System Maps, bereitgestellt.

Nähere Informationen auf unserer Projektseite.

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