SERI Newsletter April 2014

 

Highlight

  • Sozialkapital

Rückblick

  • SERI Brownbag „Ressourcenwirtschaft mit Harald Orthaber“ vom 18. März 2014
  • Zusammenfassung des Projektes Wachstum im Wandel goes international

Terminankündigungen

  • Brownbag “Bedingungsloses Grundeinkommen mit Klaus Sambor” am 15. April 2014
  • SERI-Netzwerkabend zum Thema „Sozialkapital“ mit Ernst Gehmacher am 6. Mai 2014
  • SERI-Workshop „Optimaler Einsatz von Benefits“ am 5. und 6. Juni 2014

Projektvorstellungen

  • Buch Wachstumswahn
  • Ökotopia

Vorstellung des SERI-Sozialkapital-Teams

  • Petra Aichholzer
  • Harald Hutterer

Liebe Freundinnen und Freunde, willkommen zur aktuellen Ausgabe unseres SERI-Netzwerk-Newsletters!

Highlight

Sozialkapital

Wo Menschen zueinander in Beziehung treten entsteht Sozialkapital. Je intensiver und freudvoller diese Beziehungen gestaltet werden desto mehr Sozialkapital entsteht. Dieses hat eine stärkende und positive Wirkung auf den Einzelnen und auf die Stabilität der Gemeinschaft. Durch die aktive Stärkung der Gruppe wird den negativen Auswirkungen unserer modernen Gesellschaft, wie Vereinsamung, das Gefühl des „Nicht-gebraucht-Werdens“, Burnout Süchte  etc. entgegengewirkt. Weiters wurde wissenschaftlich belegt, dass ein hohes Sozialkapital mit dem Gesundheitszustand eindeutig korreliert. Mehr

Rückblick

SERI Brownbag “Ressourcenwirtschaft mit Harald Orthaber” vom 18.März 2014

Die Ressourcenwirtschaft ist im Vergleich zum Arbeitsfeld eines Ressourcenmanagements, infolge neuer einschneidender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die den Waren- und Geldverkehr betreffen, als eine Wirtschaftsform per se zu verstehen. In ihr geht es übergeordnet nicht um die Vermarktung von Ressourcen, wenngleich sie innerhalb der Rahmenbedingungen als eine Marktwirtschaft zu bezeichnen ist. In ihrem Konzept wird primär anerkannt, dass nachwachsende Naturgüter auf dieser Erde begrenzt sind und demnach pfleglich damit umzugehen ist. Dies führt zu umfassenden Konsequenzen im ökologischen, sozialen, und wirtschaftlichen Bereich. Ökologisch bedeutet dies eine gesellschaftspolitische Selbstbegrenzung des Konsums von Naturgütern und ihre permanente Bilanzierung, sozial, ein gleichberechtigtes Zugangsrecht in Form einer Grundversorgung und wirtschaftlich, eine gerechte Preisgestaltung und Arbeitsverteilung. Die beiden Faktoren Natur (bemessen über spezielle Indikatoren) und Arbeit (bemessen über Geld- oder Zeitwerte) und ihr Zusammenwirken lassen sich in ihren Grundsätzen als Rahmenelemente sehr einfach darstellen – lassen andere Perspektiven oder Erklärungsmodelle zu – und lassen so neuen Raum und neue Freiheiten für komplexe Lösungen und Begleitmaßnahmen entstehen. Mehr


Zusammenfassung des Projektes Wachstum im Wandel goes international

Wachstum im Wandel engagiert sich, ein internationales Netzwerk aufzubauen und setzt dazu Impulse, um ähnliche Prozesse in anderen Ländern zu initiieren. Aus diesem Grund wurde am 16. und 17. Januar 2014 in Brüssel von Wachstum im Wandel Österreich, dem ESDN (European Sustainable Development Network) und dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss  / Sustainable Development Observatory eine Veranstaltung unter dem Titel “Internationaler Stakeholder Dialog – Wachstum im Wandel: Nachhaltige Wirtschafts- und Gesellschaftskonzepte” abgehalten. An der zweitägigen Konferenz nahmen über 50 TeilnehmerInnen aus 8 Nationen teil. Insgesamt wurden 10 Key Note Sessions abgehalten, welche auf der Projektwebsite zum Download bereit stehen. SERI hat in enger Abstimmung mit Auftraggeber und Projektpartnern organisatorischen Arbeiten durchgeführt und ein Background Paper erarbeitet. Mehr

Terminankündigungen

Brownbag “Bedingungsloses Grundeinkommen mit Klaus Sambor” am 15. April 2014

Das Thema dieses brownbag ist das bedingungslose Grundeinkommen. Über ein bedingungsloses Grundeinkommen in Europa wurde gerade in letzter Zeit ausgiebig berichtet, diskutiert und auch von einer Europäischen Bürgerinitiative unter dem Titel „Bedingungsloses Grundeinkommen – Erforschung eines Weges zu emanzipatorischen sozialstaatlichen Rahmenbedingungen in der EU.“ mit seinen rund 300,000 UnterstützerInnen zum politischen Tagesordnungspunkt gemacht. Um dieses Thema weiter zu bearbeiten wurde ein Netzwerk mit dem Namen „Unconditional Basic Income Europe“ (UBIE) gegründet welches auch in Austausch mit dem Basic Income Earth Network (BIEN) steht. Am 11.April 2014 wird das erste offizielle Treffen von UBIE stattfinden um eine Charta für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu erarbeiten. Klaus Sambor wird am 15.04.2014 in unserem brownbag die Ergebnisse dieses Treffens präsentieren sowie das weitere Vorgehen bezüglich eines bedingungslosen Grundeinkommens für die EU. Brownbags sind informelle Seminare mit Diskussionsmöglichkeiten. Mitgebrachte Speisen und Getränke können dabei verzehrt werden (daher auch der Name “Brownbag”). Sie finden jeden 3. Dienstag von 12:30 bis 13:30 am SERI (1090, Garnisongasse 7/17) statt. Um Anmeldung uner office@seri.at wird gebeten. Mehr


SERI-Netzwerkabend zum Thema “Sozialkapital” mit Ernst Gehmacher am 6. Mai 2014

SERI lädt am 6. Mai ab 18:00 Uhr zum SERI-Netzwerkabend ein mit dem Spezialthema Sozialkapital. Als Redner konnten wir den bekannten Sozialkapitalforscher Prof. DI  Ernst Gehmacher gewinnen, der uns Einblicke geben wird in sein Forschungsgebiet. Nach dem offiziellen Teil laden wir sie gerne noch zu einem gesunden Buffet und gemütlichen Ausklang des Abends ein. Eine persönliche Einladung mit detaillierten Programm erhalten sie demnächst. Mehr


SERI-Workshop “Optimaler Einsatz von Benfits” am 5. und 6. Juni 2014

Wir am SERI haben in unserer „Vision der Nachhaltigkeit“ verankert, dass wir die wissenschaftlichen Ergebnisse unserer Arbeit in die Gesellschaft, in die Unternehmen und die Politik bringen wollen. Wir sehen uns als Brücke zwischen Forschung und Gesellschaft. Diese Rolle wollen wir nun verstärkt wahrnehmen, in dem wir die wissenschaftlichen Ergebnisse und die praktischen Erfahrungen aus den Projekten in Seminaren präsentieren und mit den Teilnehmern mit diesen Erkenntnissen arbeiten. Unser Ziel ist es, dadurch den sozialen und ökologischen Wissensanstieg auch der breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und bestenfalls auch dieses Wissen in den Unternehmen als Standard zu etablieren. Wir planen eine Reihe von Seminaren/Workshops, die sich den Themen soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit widmen. Wir starten mit dem Themenbereich soziale Nachhaltigkeit mit dem Schwerpunkt „Mitarbeiter“. Wir sind der Frage nachgegangen, welche Mitarbeiterbindungsprogramme gibt es und welche werden eingesetzt? Erreichen diese Programme ihr Ziel? Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass man zuerst die Mitarbeitertypen, deren Bedürfnisse und Werte bestimmen und das Sozialkapital eruieren muss, um mit den eingesetzten Benefits zum gewünschten Ziel zu kommen.  In diesem Seminar geben wir Ihnen einen Einblick in dieses Thema und können Ihnen weiterführend maßgeschneiderte Workshops in ihren Unternehmen anbieten. Mehr

Projektvorstellungen

Buch Wachstumswahn

Wenn das Wachstum schwächelt bricht in Europa immer wieder Alarmstimmung aus. Die Politik und die Medien bangen um den hart erarbeiteten Wohlstand. Was sie nicht sagen und schreiben: Ungebremstes Wachstum hat uns in eine tiefe Krise geführt. Und paradoxer Weise glaubt die Politik noch immer, dass  der einzige Ausweg aus dieser Krise Wachstum ist. Christine Ax und Friedrich Hinterberger erklären woher die Wachstumsbegeisterung in der Vergangenheit rührte, widerlegen unterhaltsam und verständlich das Credo, dass es ohne endloses Wachstum nicht geht, und zeigen, warum Wachstum keine zeitgemäße Antwort auf die aktuellen Probleme ist. Sie zeigen auf, dass wir auch anders  Arbeitsplätze schaffen, Bildung und Pflege organisieren, Armut bekämpfen und den Klimawandel stoppen können. Das Buch hat drei Ebenen: eine persönliche, eine Wirtschaftshistorische und eine Volkswirtschaftliche. Es erklärt Wirtschaft, es erklärt was Wachstum ist und warum das Wachstum schwächer wird, wenn die Wachstumstreiber zur Neige gehen.  Das Buch macht Mut: Wir brauchen keine Angst zu haben. Wir werden nicht mehr haben, aber wir werden und können anders und besser leben! Das Buch Wachstumswahn gliedert sich in 4 Teile:

  1. Wunder-bar oder: Wie alles begann…
  2. Aus-gewachsen oder: Zwischen Wahn und Sinn…
  3. End-lich oder: Langsamer, anders, besser…
  4. Gesagt – Getan!

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Ökotopia

Ökotopia ist ein Online-Trainingsspiel, das Jugendlichen, Schülerinnen und Schülern die Wichtigkeit von Klimaschutz näher bringt. Sie können im Internet eine alternative Wirtschaftsweise erleben: In Ökotopia muss jedes Produkt und jede Dienstleistung sowohl in Geld als auch in CO2-Emissionszertifikaten (den sog. „Carbons“) bezahlt werden. Die Carbons zeigen, wie viel CO2 durch ein Produkt oder eine Dienstleistung verursacht wird. Somit lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Ökotopia, wie klimawirksam Entscheidungen des täglichen Lebens sind. Ohne moralische Drohbotschaften erkennen Jugendliche spielerisch, wie Klimaschutz gelingen kann. Das Spiel wird sowohl online über Soziale Medien als auch über Lehrerinnen und Lehrer – begleitet von Lehrmaterialien – verbreitet. Mehr

Vorstellung des SERI-Sozialkapital-Teams

Mag.a Petra Aichholzer

Jahrgang 1971, studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Nach über 10 Jahren in der Energiewirtschaft kam sie im Jänner 2012 als Human Resources Leiterin zu SERI. Sie leitet und begleitet Projekte im Unternehmensumfeld, insbesondere im Bereich der sozialen Nachhaltigkeit und der nachhaltigen Betriebsökologie. Zusätzlich ist sie diplomierte Mentaltrainerin und ausgebildete Personalmanagerin. Interessensschwerpunkte sind Sozialkapital, MitarbeiterInnen und Resilienz.


DI Dr. Harald Hutterer

Jahrgang 1952, Studium der chemischen Verfahrenstechnik an der TU Wien, 1978 mit dem Doktorat abgeschlossen. Seither überwiegend selbständig als Berater tätig. Über die Beschäftigung mit Wohlfahrtsökonomie im Bereich der Umweltpolitik wurde das Thema Nachhaltigkeit zu einem zentralen Anliegen. Etwa ab dem Jahr 2000 kam es zu einem Umbruch in der Orientierung. Heute sind die Kernbereiche nachhaltige Entwicklung, Sozialkapital, Ganzheitlichkeit, Werte, Bedürfnisse und Well-Being. Ausgebildeter systemisch-konstruktivistischer Coach. Beschäftigt mit Forschungs- und Umsetzungsprojekten, besonders in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kommunikation und Bildung. Seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am SERI.

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