Fritz Hinterberger und Ines Omann beim IFZ-Kongress: Vom Übermaß zur Lebensfreude bzw. der nachhaltige Weg zu hoher Lebensqualität

Logo IFZ-KongressDer diesjährige Kongress des Instituts für Zukunftskompetenzen (IFZ) fand von 11. bis 13. Juni in Ossiach statt. Der Titel der Veranstaltung lautete “Region ist Zukunft – offene Denkräume für neues Wirtschaften”. Neben einigen anderen namhaften ExpertInnen waren die SERI-ForscherInnen Fritz Hinterberger und Ines Omann am Kongress beteiligt:

Fritz Hinterberger sprach in seinem Impulsreferat darüber, wie Einzelne und die Gesellschaft als Ganzes “vom Überfluss zur Lebensfreude” gelangen können. 40 kg Ressourcen verbraucht ein Europäer pro Tag, wofür insgesamt über 100 kg Natur bewegt werden müssen. Grob gesprochen bewegt jeder Euro 1 kg Natur. Unseren Ressourcenverbrauch drastisch zu reduzieren muss kein Verzicht sein, sondern schafft Platz für ein gesünderes Leben, weniger Stress, mehr Zeit für die “unwirtschaftlichen” Dinge des Lebens (wie zB die Fußball-EM zu verfolgen). Um eine breite Bevölkerung diesbezüglich zu mobilisieren, braucht es einerseits die Vernetzung vieler unterschiedlicher Nachhaltigkeitsinitiativen (zu Themen wie Umwelt, Armut, Bildung, Entwicklung) und eine An-Sprache, die für eine breite Bevölkerung verständlich ist.

Ines Omann stellte das Projekt LebensKlima vor (lebensklima.at), in dem eine Transition zu mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität in Finkenstein vorbereitet und unterstützt wird. Am Prozess sind sowohl BürgerInnen als auch PolitikerInnen beteiligt. Danach moderierte Ines Omann einen Workshop zum Thema “Wandel zu regionaler Nachhaltigkeit – von innen nach außen”. Dort wandte sie mit den ca. 15 TeilnehmerInnen die Methode THANCS an, die es ermöglicht, Wertekonflikte, die bei nachhaltigem Handeln auftreten, durch Analyse auf der Bedürfnisebene zu lösen.

Weitere Informationen zum Kongress hier.

1 Comment to Fritz Hinterberger und Ines Omann beim IFZ-Kongress: Vom Übermaß zur Lebensfreude bzw. der nachhaltige Weg zu hoher Lebensqualität

  1. Donnerstag, der 21. Juni 2012 at 14:07 | Permalink

    …vielen Dank für eure wertvollen Beiträge beim IFZ-Kongress! Wir hoffen auf ein Wiedersehen im Juni 2013 und bereits zuvor auf intensive Kontakte…

    Herzlich
    Harald J. Schellander

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