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SERI-Netzwerk-Newsletter 3-2012

SERI-Netzwerkabend

Themenschwerpunkt

Mission Report

Investition in Nachhaltigkeit: transparent, fair und freundschaftlich

Aus unserer Werkstatt – woran wir gerade arbeiten

Publikationen

Liebe Freundinnen und Freunde, Mitglieder und Förderer, herzlich willkommen bei der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters!

Wir freuen uns, Ihnen wieder aktuelle Einblicke in unsere Arbeit geben zu können und darauf, Sie bei unseren SERI-Netzwerk-Veranstaltungen persönlich zu treffen.

SERI-Heuriger zum Thema “Futurelab”

Exklusiv für Mitglieder (und solche, die es werden wollen) am 6. Dezember

Am 6. Dezember 2012 findet der nächste SERI-Netzwerkabend statt. Der Themenschwerpunkt lautet diesmal “FutureLab”. SERI-Gründungspräsident Dr. Friedrich Hinterberger wird Ihnen die Idee hinter dem Begriff erläutern und somit SERIs Plan für die nächste Zeit offenlegen. Anschließend gibt es reichlich Raum für Diskussionen, Fragen und persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Einige SERI-ForscherInnen werden anwesend sein und gerne mit Ihnen Kontakte knüpfen sowie über verschiedenste Nachhaltigkeitsthemen und Projekte sprechen.

Wann? 6. Dezember 2012, ab 18 Uhr
Wo? SERI, Garnisongasse 7/17, 1090 Wien

Themenschwerpunkt

Futurelab – die Zukunftsschmiede am SERI

Nachhaltigkeit ist ein sich sehr dynamisch entwickelndes Forschungs- und Betätigungsfeld. Vieles, was gestern neu entwickelt wurde, gehört heute schon zum Mainstream jedenfalls der einschlägigen Forschungs- und Beratungsorganisationen. Das ist gut so, reicht aber nicht aus. Wir sind am SERI ständig bemüht, das was möglich und auch nötig ist, ständig weiter zu entwickeln. Für uns liegen die Herausforderungen inhaltlich quer zu den bestehenden Arbeits-Bereichen „Ressourcen“, „Lebensqualität“ und „Wirtschaft“ und liegen in den Zusammenhägen und Spannungsfeldern zwischen diesen Bereichen.

Um diese noch intensiver und zielgerichteter bearbeiten zu können als bisher, etablieren wir das „SERI FutureLab“ als vierten Bereich, in dem sich 3-4 MitarbeiterInnen gezielt diesen Zukunftsfragen widmen können. Sie tun dies in enger Kooperation mit den bestehenden Bereichen. Die zentrale Frage ist dabei, wie können wir in Zukunft mit weniger als 10 Tonnen Ressourcen pro Kopf (anstatt derzeit über 100) auskommen?

Das hat technische, wirtschaftliche, politische, organisatorische, soziale aber auch rein menschlich-psychologische Herausforderungen, denen wir mit den seit über 10 Jahren erarbeiteten Instrumenten nur dann gut begegnen können, wenn wir mehr auf die Zusammenhänge (und manchmal auch Widersprüche) schauen – gerade auch in einem Umfeld, in dem ein großer Teil des Mainstreams längst unsere „Rhetorik“ angenommen hat, ohne es dabei wirklich ernst zu meinen.

Unsere Antwort auf diese Herausforderung ist, am SERI eine neue Struktur zu schaffen, die diese themenübergreifenden Zukunftsthemen (für uns und für die Welt) in enger Kooperation mit den etablierten Bereichen angeht. Der Begriff „FutureLab“ verweist dabei auf große Notwendigkeit, dabei nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch neue Wege zu gehen – und zwar nicht nur im eigenen „Saft“ sondern immer zusammen mit Stakeholdern und ExpertInnen aus anderen Organisationen und allen Menschen, die sich dafür interessieren.

Außerdem ist die Kommunikation dieses Wissens an eine möglichst breite Öffentlichkeit ein wesentlicher Aspekt, dem sich das „FutureLab“ widmet. Für einen guten Start des „FutureLab“ werden Sponsoren und Investoren gesucht, um diese neue Qualität unserer Arbeit von Anfang an auch wirtschaftlich/finanziell nachhaltig werden zu lassen und sind davon überzeugt, dass es in Österreich genügend Sinn-suchendes Kapital gibt, das auch umzusetzen.

Mission Report

SERI-ForscherInnen als ExpertInnen bei Treffen mit OECD-Delegation

Zur Vorbereitung des OECD-Wirtschaftsberichtes 2012/13 für Österreich fanden von 5. bis 9. November 2012 in Wien eine Reihe von Treffen des Economic and Development Review Commitee (EDRC) statt. EDRC ist ein OECD-Ausschuss, der die wirtschaftliche Entwicklung jedes einzelnen OECD-Lands analysiert und anschließend Politik-Empfehlungen formuliert.

SERI war als einziges privates Institut zu einem Meeting im Rahmen des Österreich-Besuchs der OECD-Delegation im Bundeskanzleramt eingeladen.

Thema des Meetings: „Gibt es ein österreichisches Well-Being-Modell? Wenn ja, wie sieht es aus?“

SERI-Forscherin Jill Jäger stellte die SERI-Projekte zum Thema Well-Being vor: InContext (auch bekannt unter dem Titel LebensKlima), CAPITAL-ADAPT (Klimanetz), ClimSave (Bewertung von Klimaeinflüssen und Anpassung an den Klimawandel) und Wachstum im Wandel (Was soll wachsen? Wirtschaft? Wohlstand? Lebensqualität?). Anschließend stellte die OECD-Delegation interessierte Fragen zum Thema „Wachstum im Wandel“ (SERI war als Projektpartner maßgeblich an der Organisation der Wachstum im Wandel-Konferenz beteiligt, außerdem verfasste SERI-Forscherin Elke Pirgmaier das Hintergrund-Dossier zur Konferenz) und weiteren SERI-Projekten.

Im Meeting konnte die SERI-Delegation zwei Kern-Statements äußern: Erstens, dass Effizienz nicht alles ist und derzeit in eine Sackgasse führt; zweitens, dass die Konsumperspektive in der Nachhaltigkeitsdiskussion unbedingt zu berücksichtigen ist.

Uns fiel auf, dass ein Teil der OECD-Delegation die Idee der Suffizienz (also eine höhere oder gleich hohe Lebensqualität mit weniger materiellem Konsum zu erreichen) als biedermeierlich abtat. Nachdem wir diesen Ansatz als wichtigen Teil einer nachhaltigen Entwicklung ansehen, würde es uns Ihre Meinung dazu sehr interessieren – am SERI-Netzwerkabend gibt es bestimmt Raum für Diskussionen zu diesem Thema.

Investition in Nachhaltigkeit: transparent, fair und freundschaftlich

Hintergrund
Spätestens seit der Finanz- und Bankenkrise werden jene Stimmen immer lauter, die meinen, das alte Modell der geldgebenden Großbanken habe ausgedient. Nicht zuletzt durch die Auseinandersetzung zwischen “Waldviertler”-Chef Heini Staudinger und der Finanzmarktaufsicht wurde uns auch bewusst, dass es “da draußen” viel sinnsuchendes Kapital gibt. Wir sind überzeugt, dass viele Menschen mit ihren Spareinlagen lieber Zukunfts- und Nachhaltigkeits-orientierte Initiativen fördern würden als Rüstungsprojekte, Waffenindustrie und andere ethisch fragwürdige Lobbys. Wir würden diesen Menschen gerne eine Alternative anbieten.

Wir am SERI setzen uns tatkräftig für einen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit ein. Unsere Vision von Nachhaltigkeit ist, das Leben zu genießen – und dabei bewusst und verantwortungsvoll mit sich selbst, mit anderen und mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Deshalb arbeiten wir in einem bunten, interdisziplinären Team an Forschungs- und Kommunikationsprojekten zu verschiedensten Themen im Bereich der Nachhaltigkeit.

Um unsere zahlreichen ehrgeizigen Vorhaben umsetzen zu können, brauchen wir immer wieder Kapital. Anfangs war dies noch recht einfach: Einige SERI-MitarbeiterInnen sind gleichzeitig GesellschafterInnen; ihre Einlagen reichten im Wesentlichen aus, um die Finanzierungslücken am SERI zu füllen. In den letzten Jahren haben sich jedoch der Umfang und das Ausmaß der Projekte stark erhöht – und damit auch der Kapitalbedarf.

Wenn Sie in dieser Hinsicht mit uns kooperieren möchten, bieten wir verschiedene Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten, die unten näher erklärt werden. Was wir jedoch bei allen Varianten versichern können: Bei uns ist Ihr Geld nachhaltig, sicher und garantiert Korruptions- und Waffen-frei angelegt.

Beteiligung als KapitalgeberIn
SERI arbeitet an einigen großen, langjährigen Projekten, da der Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit oft Zeit braucht, wenn er ernsthaft und gewissenhaft angestrebt wird. Aber Teile der Zahlungen unserer Auftraggeber treffen oft erst etliche Monate nach Projektabschluss ein. Das bedeutet, dass wir die Projektkosten über Monate hinweg zwischenfinanzieren müssen. Bisher ist uns das durch Stammkapital sowie Bank- und Privatkredite gelungen.

Die Anzahl und der Umfang unserer Projekte haben sich in der letzten Zeit stets erhöht, was erfreulich ist. Gleichzeitig hat sich aber auch die nötige Summe für die Zwischenfinanzierung erhöht, wodurch die Aufnahme weiterer GesellschafterInnen sowie die Aufstockung von stillen Beteiligungen und privaten Krediten erforderlich sind, um die Ziele und Visionen einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft weiterhin voranzutreiben und zu verwirklichen.

Es gibt zwei Möglichkeiten, sich finanziell an SERI zu beteiligen:

Stille Beteiligung mit Mindestverzinsung von 5 % p.a.

Privates Darlehen mit 5 % p.a. Fixverzinsung

Für weitere Informationen zur Beteiligung als Kapitalgeber/innen wenden Sie sich bitte an unsere für Finanzen zuständige Geschäftsführerin:

Mag. Petra Pflaum
Telefon: +43 (0) 1 969 07 28-10
Mobil: +43 (0) 664 39 181 69
E-Mail: petra.pflaum@seri.at

Sponsoring konkreter Projekte
Im Rahmen unserer Projekte organisieren wir zahlreiche Veranstaltungen wie Stakeholder/innen- und Experten/innen-Workshops, Konferenzen, Diskussionsrunden, Seminare, Abschluss-Events etc.

Außerdem bereiten wir die Ergebnisse unserer Forschungsprojekte für verschiedene Kommunikationskanäle auf:
Briefing Sheets, Websites, Broschüren, Presseunterlagen, Kurzfilme, Newsletter, Präsentationen, Social Media etc.

Wir bieten unseren Sponsoren/innen die Möglichkeit, in all diesen Kommunikationskanälen mit Banner, Logos etc. vertreten zu sein.

Die Rahmenbedingungen und Sponsoringmöglichkeiten unterscheiden sich von Projekt zu Projekt. Wenn Sie Interesse daran haben, unsere Projekte finanziell zu unterstützen, wenden Sie sich bitte an unseren wissenschaftlichen Geschäftsführer für weitere Informationen:

Dr. Friedrich Hinterberger fritz.hinterberger@seri.at (01) 969 07 28-15

SERI-Netzwerk-Mitgliedschaft

Private Mitgliedschaft

… als Freund/in

€ 42,00 / Jahr
Sie erhalten 6x jährlich einen exklusiven Newsletter mit Neuigkeiten aus unserer Forschungsarbeit sowie Insiderinformationen. Außerdem bekommen Freunde/innen Einladungen zu SERI-Brownbags. In diesen Kurzseminaren laden wir Experten/innen aus der Nachhaltigkeitsszene ein, ihr Wissen mit unserem Netzwerk zu teilen und mit uns zu diskutieren. Termine und Themen werden zeitgerecht bekanntgegeben.

… als Mitglied mit Stimmrechten im Verein

€ 210,00 / Jahr
Als Mitglied haben Sie zusätzlich zu den Angeboten für Freunde/innen zwei Möglichkeiten: Erstens haben Sie Stimmrechte im Verein und können daher SERIs Arbeit aktiv mitgestalten und -bestimmen. Zweitens werden Sie 4x jährlich zu einem Netzwerkabend eingeladen. Dort können Sie SERI-ForscherInnen persönlich treffen und bekommen Hintergrundinfos aus erster Hand. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten zu vernetzen und auszutauschen.

… als Förderer/in mit steuerlicher Absetzbarkeit

€ 210,00 / Jahr
Auch als Förderer/in sind Sie herzlich zu unseren Netzwerkabenden eingeladen (siehe „Mitglied mit Stimmrechten“). Sie haben allerdings kein Stimmrecht im Verein, können den Beitrag aber dafür steuerlich absetzen.

Firmenmitgliedschaft

… als institutionelles Mitglied

€ 1.050,00 / Jahr
Zusätzlich zum Mitglieds-Angebot erhalten Sie das Recht, Ihre MitarbeiterInnen (bis zu 5 Personen) zum SERI-Netzwerkabend mitzunehmen. Weiters hält ein/e SERI-Forscher/in einen Gratis-Vortrag mit Diskussionsmöglichkeit in Ihrem Unternehmen. Der Zeitrahmen beträgt 2 Stunden, das Thema können Sie gemeinsam mit SERI festlegen.

… als institutionelle/r Förderer/in

€ 4.200,00 / Jahr
Angebote wie beim institutionellen Mitglied. Zusätzlich bieten wir Ihnen ein 1-tägiges Seminar zu einem ausgewählten Thema in ihrem Unternehmen an. Außerdem nennen wir Sie als Unterstützer mit Firmenlogo auf unserer Website.

… als Jahressponsor/in

€ 10.500,00 / Jahr
Angebote wie bei „institutionelle/r Förderer/in“. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich als Jahressponsor/in im Rahmen eines von uns organisierten großen Festes mit Ihren Förderungen und Initiativesetzungen zum Thema Nachhaltigkeit zu präsentieren.

… als Hauptsponsor/in

€ 42.000,00 / Jahr
Leistungen wie bei Jahressponsor/in. Zusätzlich: Einführung eines jährlich europaweit stattfindenden Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen, Institute, Medien. Als Hauptsponsor/in unterstützen und finanzieren Sie diesen Preis. Der Preis wird nach folgenden Kategorien vergeben: Umwelt, Wirtschaft, soziale, gesellschaftliche und kulturelle Themen.

Aus unserer Werkstatt

Fairify – ein umfassender und ernst gemeinter Nachhaltigkeitsstandard für Konsumgüter
Gemeinsam mit “Bionier” Werner Lampert arbeitet SERI momentan an einem Grundsatzpapier für einen umfassenden Nachhaltigkeitsstandard, der für alle Konsumgüter anwendbar sein soll. Für Lebensmittel gibt es bereits gute Standards und Labels. Geht es nach uns, werden künftig auch Konsumgüter aus anderen Bereichen dieselben hohen Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit erfüllen. Denn nur ein nachhaltiger Kreislauf sichert das Wohlergehen für alle an der Produktion Beteiligten.

Aus diesem Grund arbeiten wir daran, ein Qualitätszeichen für nachhaltig und fair produzierte Konsumgüter zu entwickeln. Jedes mit Fairify ausgezeichnete Produkt muss festgelegte soziale, wirtschaftliche und ökologische nachhaltige Standards erfüllen. Die Herkunft und die Herstellung wird global rückverfolgbar sein – vom Ursprung der Rohstoffe über ihre Verarbeitung bis ins Verkaufsregal.

Das Qualitätszeichen wird es Konsumentinnen und Konsumenten ermöglichen, mit einem Klick alle wesentlichen Informationen zu „ihrem“ Produkt zu erhalten. Zudem werden wir Produzenten und Markenartikler dabei unterstützen, ihre Produkte nachhaltig, fair und transparent zu produzieren und zu vermarkten.

Buch: Green growth – from labour productivity to resource productivity
Für die Agence Française de Développement (AFD), die französische Agentur für Entwicklung, verfasst SERI momentan ein Buch zum Thema “Green Growth”. Kernelemente des Buches: Erklärung verschiedener Konzepte zur Erreichung einer “grüneren Wirtschaft” und Verdeutlichung der Unterschiede, anschließend die Diskussion verschiedener notwendiger Policies und Änderungen auf Makro-, Meso- und Mikroebene. Danach wird noch die Konsumperspektive beleuchtet – ein Wandel kann nur gelingen, wenn sich auch das Konsumverhalten ändert.

Sustainability Monitoring-Tool für Dienstleistungsunternehmen
Maßnahmen gegen Klimawandel und Ressourcenverbrauch stehen, EU-weit wie national, vermehrt auf der politischen Agenda und auch Konsumentinnen und Konsumenten erwarten von Unternehmen, dass sie die ökologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten ermitteln, kommunizieren und negative Effekte so weit wie möglich reduzieren. Daraus entstehen Herausforderungen für Unternehmen – beispielsweise das Messen und Steigern der Ressourceneffizienz, die Reduktion des Energiebedarfs und des CO2-Ausstoßes etc.

Hier setzt das webbasierte Sustainability-Monitoring-Tool an. Es stellt eine preiswerte und einfach zu handhabende Möglichkeit zur systematischen Analyse und Darstellung der Nachhaltigkeitsperformance eines Unternehmens dar. Das Tool berechnet aus den einzugebenden Verbrauchswerten (z.B. Energie-, Materialverbrauch etc) zentrale Umweltkennzahlen, welche die ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeiten wiedergeben. Zusätzlich erlaubt es eine standardisierte Erhebung und Auswertung sozialer Kennzahlen. Die generierten Umwelt- und Sozialindikatoren können zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (z.B. gemäß den Richtlinien der Global Reporting Initiative) herangezogen werden und die Betrachtung von Input- wie Output-orientierten Indikatoren ermöglicht darüber hinaus eine ganzheitliche Abbildung der Umwelteffekte eines Unternehmens. Ermittelt werden:

• CO2e (Carbon Footprint)
• Wasserverbrauch (Water Footprint)
• Flächenbelegung
• Abiotischer (nicht-erneuerbarer) Material-Rucksack
• Biotischer (erneuerbarer) Material-Rucksack

Das Tool ermöglicht somit die Identifikation von Verbesserungspotenzialen durch fortlaufendes Monitoring und liefert individuell konfigurierbare tabellarisch und grafisch dargestellte Daten zur internen und externen Kommunikation.

Das Tool wird in zwei Versionen angeboten: Als Einzellizenz für Unternehmen mit nur einem Firmenstandort oder als Lizenz für Unternehmensgruppen, wobei hier komplexere Dateneingabemechanismen eine Aggregation aller Teil-Unternehmen und Vergleiche zwischen diesen möglich machen. Release 1 wird voraussichtlich im Herbst/Winter 2012 verfügbar sein.

Nachhaltiges Mostviertel
Die Region Mostviertel setzt bereits viele Aktivitäten und Bestrebungen, die in Richtung nachhaltige Entwicklung zeigen; die Region ist prädestiniert dafür, sich durch nachhaltige Urlaubs- und Tourismusangebote auszuzeichnen. Trotz bestehender Initiativen gibt es in der Region einige Bereiche in denen Handlungsbedarf besteht: Mobilität, öffentlicher Verkehr und die strukturelle Ausdünnung der ländlichen Regionen im alpinen Mostviertel sind einige Bereiche, die nachhaltiger gestaltet werden können und noch großes Entwicklungspotential haben.

Ziele des Projektes:

  • praktikable Lösungsansätze für die Herausforderungen eines nachhaltigen Tourismus zu definieren und in der Region ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und einen innovativen, positiven Blick in die Zukunft zu schaffen.
  • die Bevölkerung, UrlauberInnen, TouristikerInnen und lokale Betriebe in Form von Workshops und Vorträgen im Zuge der Vorbereitungen auf die Landesausstellung 2015 für die Thematik zu sensibilisieren.

Diese Ziele werden durch die Durchführung von Workshops und Vorträgen und vor allem durch die Erstellung eines Nachhaltigkeits- und Klimaargumentariums für die Tourismusregion Mostviertel erreicht.

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Highlight: Ernährung


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